Der
Bodycheck -
Bevor Sie mit dem Training
loslegen -
Wenn Sie über lange Zeit keinen
Sport betrieben haben, älter als 35 Jahre und ein wenig eingerostet
sind, sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Orthopäden und/oder
Sportmediziner untersuchen lassen, bevor Sie wieder sportlich
werden. Der Arzt wird feststellen, inwieweit Sie Ihre Gelenke
belasten können. Vor allem die Kniegelenke! Die müssen die größte
Belastung aushalten und sind dabei von der Natur aus so kompliziert
konstruiert, dass sie schon früh Probleme bereiten können.
Atemtechnik
Wer nicht richtig Luft holt kommt schnell außer Atem und es kann zu
Kreislaufstörungen führen.
Fürs Stretching gilt: Beim
Dehnen atmen Sie aus und während der Dehnung gleichmäßig
weiteratmen.
Fürs
Walken und Laufen gilt:
Gleichmäßig Durchatmen, dadurch vermeiden Sie schmerzhafte
Seitenstiche.
Die optimale Pulsfrequenz
Egal, für welchen Sport oder welche Sportarten Sie sich entscheiden:
Sie sollten dabei möglichst Ihre optimale Pulsfrequenz einhalten.
Und die können Sie mit dieser Formel ausrechnen: 220 minus Ihr Alter
- das sollte Ihr Maximal-Puls sein. 65 Prozent vom Maximal-Puls ist
Ihre untere Trainingsgrenze, und 80 Prozent vom Maximal-Puls sollte
Ihre Obergrenze sein.
Ein Beispiel: Der Maximal-Puls einer
40jährigen ist 180. 65 Prozent davon ergeben die untere
Trainingsgrenze von 117 Pulsschlägen pro Minute. Und 80 Prozent sind
144 Pulsschläge - die Obergrenze
Dieser Pulsfrequenz-Bereich
ist optimal: Er sorgt für ausreichend Sauerstoff im Blut (aerobes
Training) und kurbelt das Herz-Kreislauf-System an. Die Atmung wird
tiefer und regelmäßiger, und die Muskeln bekommen eine gesunde
Sauerstoffdusche. Und das tollste ist: Bei einer optimalen
Pulsfrequenz verbraucht der Körper seine Fettreserven! Während beim
Maximal-Puls in erster Linie die schnell verfügbaren Kohlenhydrate
verbrannt werden, die aber für den Muskelaufbau dringend gebraucht
werden.
Pulskontrolle ohne Messgerät
Zeige- und Mittelfinger ganz vorsichtig an die Halsschlagader legen,
15 Sekunden lang die Pulsschläge zählen und die Zahl mit vier
multiplizieren.
Muskelkater
Es ist ein Trugschluss, wenn man behauptet "Ich habe Muskelkater,
da ich was für meine Fitness getan habe!"
Von sportlichen
Einsteigern wird dieses immer wieder gerne gesagt. Aber es stimmt
nicht! Wenn nach dem Sport die Muskeln wehtun, sind Muskelfasern
verletzt worden, sie haben feine Risse bekommen. Doch wenn Sie
richtig trainieren, hat der Muskelkater kaum eine Chance.
Die
besten Tipps eine Muskelkater zu vermeiden:
- Vor dem Sport die Muskulatur
aufwärmen, am besten durch Walking und/oder sanfte
Dehnungsübungen (Warm-up).
- Nach dem Sport Stretchen (Cool-down),
das lockert und durchblutet alle Muskeln, die beim Training
angespannt wurden.
- Auch ein warmes Bad gleich nach dem
Trainieren fördern die Durchblutung.
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