Blankenese
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suellberg
Einst ein Fischerdorf - 1301 erstmals urkundlich erwähnt - am Geestrücken des Urstromtales der Elbe mit seinen 4 Bergen Kiekeberg, Süllberg, Waseberg mit dem Bismarckstein und Kösterberg und den entsprechenden Tälern, heute ein Ausflugsziel und privilegierter Stadtteil Hamburgs mit Villen, Fischer-, Kapitäns-, Miet- und Herrenhäusern umgeben von gepflegten oder verwunschenen, verwilderten Gärten. Doch schon um 1060/61 ließ Erzbischof Adalbert von Bremen Burg und Propstei auf dem Süllberg errichten, um die Fährverbindung über die Elbe zu sichern. Er exkommunizierte um 1070 alle Nordalbier, nachdem diese die kaum erbaute Burg zerstört hatten. 1258 entstand auf dem Süllberg eine zweite - diesmal gräfliche Burg, die von den Brüdern Johann I. und Gerhard I. (Schauenburger Grafen), ebenfalls zur Sicherung der Fähre angelegt wurde. Nach Protest der Hamburger musste diese 1262 wieder abgerissen werden, weil sie deren Interessen störte.

Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch das Treppenviertel, die verwinkelten Treppen und Gassen am Elbhang zwischen den Straßen Am Kiekeberg und Strandweg, mit seinen zahlreichen, nur durch wenige "Bausünden" beeinträchtigten kleinmaßstäblichen Häuschen. Es gibt in Blankenese einige sehenswerte, allerdings nicht immer auch zu sehende Land- oder Herrenhäuser Hamburger oder Altonaer Kaufleute aus dem 18. und 19. Jahrhundert: dazu zählen das als Weißes Haus benannte Landhaus P. Godeffroy (Elbchaussee 547), der Katharinenhof, erbaut zwischen 1829 und 1836 von G.F.Baur (Mühlenberger Weg 33), um 1800 errichtete Landhaus Klünder (Hessehaus, Oesterleystraße 20), Hansens inzwischen teilweise umgebautes Landhaus Blacker (jetzt "Goßlerhaus") und das Landhaus Warburg (Kösterbergstraße 60). Am Sülldorfer Kirchenweg 71 befindet sich eine Villa, die 1906/07 nach Plänen des Hamburger Architekten Fritz Höger für den Kaufmann Hermann J. W. Boy errichtet wurde. Bemerkenswert ist der exzellente Erhaltungszustand dieses frühen Höger-Baus. Bis auf wenige unwesentliche Veränderungen ist die ursprüngliche Gestalt außen wie innen bis in die Details bewahrt worden; das Gebäude dokumentiert daher besonders anschaulich das Bauen und Wohnen des frühen 20. Jahrhunderts.
Mühlenberg
Der Mühlenberg ist ein früherer Ortsteil von Blankenese, der heute im Wesentlichen durch eine gleichnamige, in einem Taleinschnitt steil abfallende Straße im muehlenberg-yachthafenOsten (elbaufwärts) von Blankenese markiert wird. Tatsächlich existierte aber auch ein "Mühlenberg". Auf einer Erhebung elbabwärts des Tales hat eine Windmühle gestanden. Zudem gab es eine Wassermühle am Mühlenteich. Früher war Mühlenberg eine eigene kleine Siedlung, die wohl ursprünglich um den Bootslandeplatz der früher ebenfalls eigenständigen, heute zwischen Blankenese und Nienstedten "aufgeteilten" Ortschaft Dockenhuden entstand. Um 1850 existierte ein Blankeneser und ein Dockenhudener Teil Mühlenbergs
Waseberg
Der Waseberg, Anstieg vom Elbufer hinauf in den Ortskern von Blankenese, ist mit seinen 70 Höhenmetern und durchschnittlich über 10 % Steigung einer der steilsten „Berge“ wasebergim ganzen Norden. Seine Länge beträgt rund 700 Meter. Die ersten 400 Meter verlaufen über den Falkentaler Weg mit einer Steigung von 5 %. Der eigentliche „Waseberg“ beginnt dann nach einer scharfen Rechtskurve. Diese letzten 300 Meter sind mit über 16 % extrem steil. Solche Steigungsprozente sind selbst in den Alpen selten zu finden. Der Waseberg wurde seit 1997 jährlich im Zuge der HEW Cyclassics, einem der wenigen deutschen Pro-Tour-Rennen, und wird – ab 2006 unter dem Namen Vattenfall Cyclassics ausgetragen – von der Radsport-Weltelite mehrfach überfahren. An ihm finden regelmäßig die rennentscheidenden Attacken statt. 2003 war es beispielsweise Jan Ullrich, der mit seiner Attacke am Waseberg das Fahrerfeld sprengte.
BlankeneseStrand strandhotel
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