Neon Museum

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Auf meiner Suche im Internet bin ich auf das Neon Museum gestoßen auf der Homepage erfahre ich das es sich mehr um eine Art Stiftung als ein wirkliches Museum handelt. Das Neon Museum lagert die Relikte der Casino-Industrie wie auf einem Friedhof in der Wüste Nevadas. Es können aber nach vorheriger Anmeldung Führungen gemacht werden. Also melde ich mich an. Die Bestätigung per E-Mail habe ich am nächsten Tag.
Neon Museum

Las Vegas, die Spielerstadt in der Wüste des US-Bundesstaates Nevada, ist heute wohl eines der bekanntesten Touristenziele Nordamerikas. Um 1830 entdeckten Siedler auf dem Weg nach Kalifornien eine Quelle, die in den Folgejahren als Rastplatz diente. 1844 entstand ein erstes, kleines Fort zum Schutz der Postreiter. Die „Stadt“ selber bestand bis etwa 1904 eigentlich nur aus einem großen Zelt-Camp an der wenige Jahre zuvor errichteten Eisenbahnstrecke. Bereits damals wurde in den Saloons und Bars gespielt, der Bundesstaat verbot das Glücksspiel schließlich am 1. Oktober 1910. In Las Vegas wurde weiter gespielt, ab nun in illegalen Casinos. Zur Zeit der großen Depression wurde das Glücksspiel wieder legalisiert und Las Vegas wuchs weiter. Mit dem Zweiten Weltkrieg kam die Nellis Air Force Base nach Las Vegas und mit ihr wuchs auch die Bevölkerung.
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Untrennbar verbunden mit der Stadt und ihren Casinos sind die riesigen, häufig kunstvoll gestalteten Neon- und Leuchtreklamen. Wie die Unternehmen, für die sie warben, wurden auch sie immer größer und bunter und die meisten verschwanden durch Umbauten, Umbenennungen oder Übernahmen eines Tages wieder von der Bildfläche. Aber nur ein Teil ist verschrottet worden. Da es in Nevada reichlich Wüstenland gibt legten sich einige Reklameschild-Hersteller ein  „Ersatzteillager“ auf Brachland an – so genannte „Neon-Boneyards“. Aufgrund des trockenen, heißen Klimas mussten Sie kaum mit Korrosion rechnen und legten die ausgedienten Schilder einfach in den Wüstensand. Dank dieser Maßnahme sind heute noch viele historische Leuchtreklamen erhalten.

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Meine Führung beginnt um 12 Uhr mittags  es ist glühend heiß, bevor es los geht werden noch Getränke verteilt. Neon Museum (2)Nach einen kurzen Fußweg erreichen wir das Museum die Umgebung ist nur niedriges Buschwerk, ein paar alte Telefon-masten und sonst nichts als Wüstensand. Doch inmitten dieser Einöde liegen riesige Objekte, Reklameschilder mit Tausenden und Abertausenden von Glühbirnen, inzwischen glanzlos gewordene Relikte vergangener Zeiten. Ich bin  auf dem "Neon-Boneyard" von Las Vegas.

In den vierziger Jahren boomte die Stadt, die ersten „großenNeon Museum (4) Namen“ der Glücksspiel-Industrie entstanden. Häufig von zwielichtigen Gestalten aus dem Bereich des organisierten Verbrechens gegründet, wurden Etablissements wie das „Flamingo“ oder das „El Rancho“ weltbekannt. Die Gangsterbosse verschwanden mit der Zeit, Casinos wurden zu respektablen Gewerbebetrieben. Am berühmten Las Vegas Boulevard schossen die Casino-Hotels wie Pilze aus dem Boden, um häufig nur wenige Jahre später abgerissen und durch neue, noch größere Bauten ersetzt zu werden. Dieser Trend setzt sich bis heute fort.

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Ich kann nur sagen ein Besuch des Neon Museums lohnt sich definitiv man darf aber auf keinen Fall Getränke und eine Kopfbedeckung vergessen. Die Führung wird von Studenten durchgeführt die fast zu jeder Werbetafel eine kleine Geschichte parat haben. Die Führung kostet 15,-$ was wenig ist für das was man geboten bekommt.

Weitere Info:
Phone 702-387-NEON (6366)
Fax 702-477-7751

Email: info@neonmuseum.org
Office hours are Tuesday-Friday 11:00 AM-5:00 PM

 

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