Von New Orleans ging es in Richtung Houston. Der Weg führte uns zuerst
über einen kilometerlangen Highway der nur auf Stelzen in die Flache
Sumpflandschaft gebaut war. Eine recht ungewohnte Vorstellung das unter
uns sich die Alligatoren in der Sonne liegen. Die Sumpflandschaft mit
nur Wasser wechselte in riesige Anbauflächen von Reis. 14% des
Weltmarkes stammen aus den USA. Auf unserer Fahrt erlebten wir auch ein
unglaubliches Wetter Phänomen. Links und Rechts der Straßen gingen
isolierte Gewitter mit tollen Blitzen herunter und wir hatten auf der
Straße Sonnenschein und über 46°C. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit
waren kaum auszuhalten und mal konnte sich vorstellen wir brutal die
Arbeit für die Sklaven auf den Reisfeldern früher gewesen sein muß.
Den nächsten Tag hatten wir uns eigentlich vorgenommen Houston zu
erkunden aber die Temperaturen waren so hoch das man es nicht draußen
aushalten konnte und so machten wir unsere Stadtrundfahrt mit dem
Auto.
Den Rest des Tages haben wir dann am Pool genossen. In Houston ist die
Kommandozentrale der NASA für
Raumflüge. Von hier aus werden die Flüge das Space Shuttles und der
internationalen Raumstation ISS überwacht. Außerdem befindet sich hier
das Ausbildungszentrum für US-Astronauten. Auf dem 655 Hektar großen
Areal des Jyndon B. Johnson Space Centers werden mehr als 14.000
Menschen beschäftigt.