Cable Car

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Geschichte der Cable Cars
Der Vater von Andrew Hallidie hatte in England ein Patent für die Fertigung von Drahtseilen. 1852 schickte er seinen Sohn in die USA. Zum Einsatz kamen diese Seile als erstes in den Goldminen von Kalifornien und an einer Hängebrücke über den American River in Sacramento. 1869 bei einem Aufenthalt in San Franciso wurde Hallidie Zeuge eines schweren Unfalls mit einer Pferdkutsche die rückwärts eine steile Straße herunter rollte. Bei diesem Unfall kamen fünf Pferde ums Leben. Dieser Unfall bewegte Hallidie so sehr das er sich Gedanken über eine alternative machte.  Am 2 August 1873 testete  Andrew Hallidie das  erste Cable Car System auf dem Hügel von Nob Hill  zwischen der Clay und der Jones Street.  Nachdem  dieser Test ein voller Erfolg war  trat die Cable Car  ihren Siegeszug in San Francisco an. Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren 600 Wagen im Einsatz. Das Schienennetz betrug zu dieser Zeit 160 km.
 

Cable Car auf der Pine Street


Cable Car Seilführung
 
Funktionsweise
Bei den Kabelbahnen von San Francisco läuft das Seil in einem Graben unterhalb der Straße. Die Wagen greifen mit einer Spannklaue durch einen Schlitz in der Fahrbahn das Seil. Das Seil ist endlos umlaufend. Am Ende einer Linie wird der Wagen auf einer Drehscheibe gedreht und kann auf der Gegenfahrbahn mit dem rücklaufenden Seil zurück fahren. Eine andere Möglichkeit sind Wagen mit zwei Spannklauen, die am Ende einfach wieder zurückfahren, diese werden California Street Cable Car genannt, da sie als erstes auf der California Street line zum Einsatz kamen. Im Ruhezustand läuft das Antriebsseil unterhalb der Spannklaue. Diese hat drei Stellungen: Ganz offen, so dass das Seil herausfällt, halb offen und fest. Zum Anfahren hebt der Fahrer („Gripman“) mit einem langen Haken das Seil an und schließt die Klaue halb. Das Seil schleift nun in der Klaue. Diese wird dann ganz geschlossen, klemmt das Seil und der Wagen kommt in Bewegung.
Durch diese Bauart sind auch Kreuzungen möglich, die immer in einer Senke liegen. Das Seil wird um 90 Grad umgelenkt und zum Antriebsseil der Querlinie. Von deren Endstation zurücklaufend wird es an der Kreuzung wieder um 90 Grad umgelenkt und wieder zum Seil der Hauptlinie. Fährt ein Wagen auf die Kreuzung zu, wird die Spannklaue kurz vorher ganz geöffnet, das Seil fällt heraus. Der Wagen fährt mit dem Schwung aus Talfahrt und Geschwindigkeit über die Kreuzung und der „Gripman“ greift auf der anderen Seite das Seil wieder mit dem Haken, hebt es an und schließt die Klaue.Da der „Gripman“ beide Hände für den Antrieb benötigt, fährt auf jedem Wagen ein Bremser. Will der Fahrer anhalten, klingelt er einmal mit einer Glocke. Während der Fahrer die Klaue lockert, betätigt der Bremser die Bremse.   Cable Car 4 Powell-Mason-Line: Diese Linie hat den gleichen Startpunkt wie die Powell-Hyde-Line und fährt fast zu Fisherman's Wharf, doch sie ist nicht ganz so spektakulär wie die Powell-Hyde-Line. Noch ein Tipp: Wollen Sie von Fisherman's Wharf aus zurück nach Downtown, dann benutzen Sie am besten diese Linie, da sie bei weitem nicht so überlaufen ist.
Cable Car 5 Cable Car in Chinatown
  Powell-Hyde-Line: Sie startet in der Mitte von Downtown (Ecke Market Street/ Eddy Street) und ist 5,6 km lang. Sie führt direkt zu Fisherman's Wharf und fährt zwischen Bay Street und der Chestnut Street die steilsten Hügel entlang und dabei hat man einen fantastischen Blick von der Hyde Street auf die Golden Gate Bridge und auf Alcatraz. Die Powell-Hyde-Line fährt auch direkt an der Lombard Street vorbei.  
Cable Car 6
California-Line: Die dritte Linie führt von der Market Street/ Ecke Drumm Street (Financial District) zur Van Ness Avenue. Diese Strecke ist bei weitem nicht so aufregend wie die anderen zwei - doch die Fahrt dieser Linie im Cable Car können Sie genießen, da bei dieser Linie kein so großer Menschenandrang herrscht.
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